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Wir bekommen Fragen aus aller Welt zu Verstopfung und laevolac.

Hier ist eine Auswahl unserer Antworten.

Schmerzen und Schwierigkeit beim Stuhlgang, harter, trockener Stuhl oder starkes Pressen, um Stuhlgang zu ermöglichen, und Blähungen. Ein normaler Rhythmus bedeutet nicht zwingend täglichen Stuhlgang. Eine Diagnose für Verstopfung bedeutet, dass der Patient weniger als drei Stuhlgänge pro Woche und/oder harten und trockenen Stuhl hat.

Es gibt viele Ursachen für Verstopfung. Zwei der häufigsten Gründe sich eine ballaststoffarme Ernährung (zu wenig Obst, Gemüse und Vollkorngetreide) und Bewegungsmangel. Es kann aber auch andere Ursachen dafür geben, wie z.B.:

  • Bestimmte Erkrankungen
  • Medikamente 
  • Hormonelle Veränderung während einer Schwangerschaft
  • Nach medizinischen Eingriffen
  • Bewegungseinschränkung durch Erkrankung oder im Alter

Manche Menschen haben einmal oder mehrmals am Tag Stuhlgang. Andere nur drei bis vier Mal pro Woche. Diese Rhythmen sind alle normal.
Aber wenn Sie weniger als drei Mal pro Woche oder nur mit starkem Pressen oder unter Schmerzen Stuhlgänge haben, können das Anzeichen von Verstopfung sein. Dann sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Frauen leiden tatsächlich ca. 3 Mal häufiger an Verstopfung als Männer. Teilweise könnte das daran liegen, dass Frauen gesundheitsbewusster sind und eher darüber sprechen können.
Darüber hinaus gibt es aber auch körperliche Faktoren, die die Verdauung beeinflussen, wie z. B. hormonelle Änderungen während einer Schwangerschaft oder im Wechsel.

Der Wirkstoff in laevolac ist Lactulose, ein Zweifachzucker bestehend aus Galaktose und Fruktose. Die Bindung zwischen diesen beiden Zuckermolekülen kann im menschlichen Dünndarm nicht gespalten werden, weshalb Lactulose unverändert in den Dickdarm gelangt. Dort ist es eine Nahrungsquelle für gesundheits-förderliche Bakterien, wie Milchsäurebakterien und Bifidobakterien und fördert so deren Wachstum. Dadurch wird das Stuhlvolumen vergrößert. Und ein gut gefüllter Darm regt die Darmtätigkeit an.

Durch den Abbau der Lactulose entsteht hauptsächlich Milchsäure, wodurch es zu einer Ansäuerung des Darminhalts kommt. Das bewirkt, dass mehr Wasser im Darm verbleibt wodurch der Stuhl weicher wird und leicht auszuscheiden ist.

laevolac kann während der Schwangerschaft eingenommen werden. Klinische Studien und die langjährige Erfahrung weisen auf keine unerwünschte oder schädigende Wirkung während der Schwangerschaft hin. Bitte kontaktieren Sie Ihren Arzt und/oder Apotheker bevor Sie mit der Einnahme von laevolac während der Schwangerschaft beginnen.

laevolac wird bei der Behandlung von Verstopfung bei Kindern, inklusive Neugeborenen und Säuglingen, eingesetzt. Es kann aber vorkommen, dass nicht alle Altersgruppen in allen Ländern zugelassen sind. Bitte wenden Sie sich an Ihren Kinderarzt oder Apotheker bevor Sie Ihrem Kind ein Medikament verabreichen.

Wenn Sie Medikamente einnehmen, sagen Sie das Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin bevor er/sie Ihnen ein Abführmittel verschreibt. Üblicherweise kann leavolac mit anderen Medikamenten gleichzeitig eingenommen werden, aber die Entscheidung welche Behandlung für Sie am besten ist, liegt bei Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin.

Ja. laevolac wirkt nur im Dickdarm, während die Aufnahme von Verhütungsmitteln bereists im Dünndarm erfolgt. Daher sind keinen Wechselwirkungen bei gleichzeitiger Einnahme von laevolac und einem Verhütungsmittel zu erwarten. Jedoch kann es bei der Einnahme von hoch dosierten Abführmitteln zu starken Durchfällen kommen. Dies könnte die Wirkung der ‚Pille‘ einschränken. In diesem Fall sind zusätzliche Verhütungsmethoden empfehlenswert.

Wie bei jedem Medikament können auch nach der Einnahme von laevolac Nebenwirkungen auftreten. Während der ersten Behandlungstage kann es zu Blähungen oder Schmerzen im Unterbauch kommen. Normalerweise klingen diese nach ein paar Tagen wieder ab. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn die Beschwerden bestehen bleiben.

Bei manchen Menschen kommt Verstopfung gelegentlich vor, bei anderen ist es ein dauerhaftes Problem. Die Wirkung von laevolac tritt üblicherweise innerhalb von einigen Tagen ein. Aufgrund des milden Wirkmechanismus und der guten Verträglichkeit kann laevolac auch über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Wenn Sie die Beschwerden aber über einen längeren Zeitraum haben oder plötzliche Blutungen oder schmerzhafte Krämpfe auftreten, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Arzt.

Präbiotika sind Nahrungsbestandteile oder Kohlenhydrate, die das Wachstum gesundheitsfördernder Dickdarmbakterien fördern. Diese Substanzen sind Nahrung für Bifidobakterien und Milchsäurebakterien. Lactulose, der Wirkstoff in laevolac, ist laut wissenschaftlichem Standpunkt ein anerkanntes Präbiotikum. Somit unterstützt laevolac auf natürliche Art eine ausgeglichene Darmflora und aktiviert so die Darmfunktion.

Wenn Sie eine Nebenwirkung bemerken, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker. Das betrifft auch Nebenwirkungen, die nicht im Beipacktext gelistet sind. Mit der Meldung von Nebenwirkungen können Sie helfen, mehr Information zur Sicherheit dieses Medikaments zu sammeln.

Bitte melden Sie Nebenwirkungen an Ihren Arzt, Apotheker oder die nationale Gesundheitsbehörde oder senden Sie uns ein ausgefülltes Nebenwirkungsformular an folgende Adresse:
FRESENIUS KABI AUSTRIA GmbH

Estermannstraße 17
4020 Linz
Austria
E-mail: international.linz@fresenius-kabi.at